Brandgefahr zur Weihnachtszeit – diese Tipps sollten Sie unbedingt beachten

Brandgefahr zur Weihnachtszeit – diese Tipps sollten Sie unbedingt beachten

Alle Jahre wieder…
… muss die Feuerwehr an den Weihnachtsfeiertagen ausrücken. Alarmiert wird wegen brennender Weihnachtsbäume, entflammter Adventskränze, Möbel, die durch eine umgekippte Kerze in Brand geraten sind und sogar wegen verkohlter Weihnachtsbraten. Die Brandgefahr zur Weihnachtszeit ist um 40% höher als in den anderen Monaten des Jahres.
Deshlab möchten wir Ihnen  hilfreiche Tipps an die Hand geben, damit Sie Ihre Feiertage ohne den Besuch der Feuerwehr verbringen können.

  1. Echte Kerzen: Schön, aber gefährlich!
    Weihnachtszeit ist Kerzenzeit. Am Adventskranz, Gestecken und am Weihnachtsbaum – der Kerzenschein sorgt für die festliche Adventsstimmung, aber auch für erhöhte Brandgefahr! Die natürlichen Lichtspender aus Wachs erfreuen sich immer noch einer großen Beliebtheit und sind besonders im Dezember in nahezu jedem Haushalt in der Weihnachtsdekoration zu finden. Doch Vorsicht: Kerzen benötigen viel Aufmerksamkeit und einen achtsamen Umgang, damit kein Schaden entsteht.
    Vor allem am Weihnachtsbaum können echte Kerzen am Weihnachtsbaum schnell einen gefährlichen Zimmerbrand auslösen. Aus diesem Grund ist die Wahl der Kerzen ebenso wichtig, wie die richtige Positionierung und das richtige Anzünden.Wenn Sie am Weihnachtsbaum nicht auf echte Kerzen verzichten wollen, entscheiden Sie sich für Modelle, die selbst erlöschen, wenn Sie heruntergebrannt sind. Auch die Befestigung sollte stabil sein. Geben Sie besser ein wenig mehr Geld für eine sichere Befestigung aus, bevor eine brennende Kerze in die Zweige stürzt. Viele Brände hätten in der Vergangenheit vermieden werden können, wenn die Kerze erschütterungsfest befestigt worden wäre. Achten Sie darauf, dass sich keine brennbaren Gegenstände im Umfeld der Weihnachtskerzen befinden. Nicht nur auf Äste, auch Weihnachtsdeko, z.B. Christsterne, dürfen die Flamme nicht erreichen. Bedenken Sie auch eventuelle Zugluft. Wenn die Haustür geöffnet wird, kann es schnell zu einer Bewegung von Ästen und Kerzen kommen, die einen Brand verursacht.
    Um die Kerzen anzuzünden beginnen Sie am besten an der Spitze des Weihnachtsbaumes und arbeiten sich nach unten vor. So können Sie verhindern, dass sie sich selbst an den unteren Flammen verletzen oder Zweige in bereits angezündete Kerzen drücken.Auch Kerzen am Adventskranz und in den Fenstern sollten mit Bedacht ausgewählt und platziert werden. Wichtig ist ein fester Stand und eine brandfeste Unterlage. Metall- oder Glasplatten sind dezent und eignen sich zudem gut, um herablaufendes Wachs aufzufangen. So wird nicht nur die Brandgefahr deutlich reduziert. Auch Schäden auf Tischen oder Fensterbänke werden verhindert. Um Kerzen sicher zu fixieren, empfiehlt es sich, einige Tropfen flüssiges Kerzenwachs in die Halterung oder auf die Unterlage zu geben und die Kerze fest hineinzudrücken.Achten Sie immer darauf, beim Verlassen des Raumes alle Kerzen zu löschen. Vetrauen Sie nicht darauf, dass Sie den Raum nur kurz verlassen: Es könnte immer etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen, so dass Sie die brennenden Kerzen im Nebenzimmer vergessen.
  2. Elektrische Weihnachtsbeleuchtung: Auch nicht ganz ungefährlich!
    Vor allem Familien mit Kindern oder Haustieren entscheiden sich aus Sicherheitgründen, ihren Christbaum mit einer elektrischen Lichterkette zu schmücken. Diese sind im Vergleich zu echten Kerzen deutlich ungefährlicher. Doch auch Sie erfordern einige Sicherheitsmaßnahmen:
    Wer Lichterketten kauft, sollte auf die Qualität achten. Kaufen Sie nicht die billigsten Sonderangebote. Zum einen ist oft das Licht schlechter und zum anderen kann eine billige Verarbeitung schnell zu Defekten oder Unfällen führen. Besonders, wenn die Lichterketten über einen längeren Zeitraum hinweg eingeschaltet sind, führt es bei günstigen Modellen zu Überhitzungen und Schäden.Viele Familien benutzen ihre Lichterkette über Jahre hinweg. Generell stellt dies in den wenigsten Fällen eine Gefahr dar. Jedoch müssen die alten Lichterketten vor der Benutzung besonders genau kontrolliert werden. Kabelbrüche, kaputte Glühlampen, aber auch defekte Stecker oder eine schadhafte Isolierung am Kabel können Kurzschlüsse und Brände verursachen und dazu führen, dass Ihre weihnachtliche Stimmung durch das blaue Leuchten der Feuerwehrautos bereichert wird.Kontrollieren Sie zudem, ob die richtigen Lichterketten verwendet werden. Wer Lichterketten für den Weihnachtsbaum als Schmuck der Außenfassade verwendet, riskiert einen Defekt und einen Kurzschluss durch Feuchtigkeit. Auch die Verwendung von Lichterketten, die nicht den geltenden Normen entsprechen, ist gefährlich. Vermeiden Sie es, sehr alte oder ungekennzeichnete Lichterketten und elektrische Weihnachtsdeko zu verwenden. Überprüfen Sie, ob Ihre Lichterkette über ein GS-Prüfzeichen verfügt. Das sagt aus, dass die Kette den deutschen Sicherheitsvorschriften entspricht.
  3. Verkohlt schmeckt kein Weihnachtsessen
    Mögen Sie verkohltes Essen? Vermutlich nicht. Brennt Ihnen dennoch immer wieder die Pizza im Ofen und die Nudeln im Topf an? Dann sind Sie besonders in der Weihnachtszeit prädestiniert dafür, einen Feuermelder durch verkohltes Weihnachtsessen auszulösen. Denn der große Weihnachtsbraten produziert bei seiner Verwandlung in ein großes Kohlestück sehr viel mehr Rauch und Gestank als zum Beispiel der kleine Nudeltopf. Besonders in Mehrfamilienhäusern kann es dann schnell passieren, dass ein Nachbar die Feuerwehr alarmiert. Um das zu vermeiden, sollten Sie dafür sorgen, dass Sie auch im Stress der Weihnachtsvorbereitungen nichts im Ofen oder auf dem Herd vergessen. Stellen Sie sich einen Timer, der einigen Minuten zu früh klingelt oder informieren Sie die anderen Familienmitglieder, damit diese Sie rechtzeitig erinnern.

Brandgefahr zur Weihnachtszeit: Gefahren erkennen und vermeiden.

Kinder und Tiere: Bedenken Sie die Neugier!

Kleine Kinder sind neugierig und erforschen Ihre Welt. Sie fassen Dinge an, um sie zu begreifen. In der Weihnachtszeit sind die vielen Farben und Formen ein ganz besonderer Reiz für die Kleinen. Die Weihnachtsbaumbeleuchtung fasziniert Kinder ganz besonders. Achten Sie darauf, dass die Kids nicht an Steckdosen, Kabel, Kerzen oder andere gefährliche Gegenstände herankommen. Auch der Weihnachtsbaum sollte gut befestigt werden, denn kleine Kinder versuchen sich an den Ästen des Baumes hochzuziehen. Ein umstürzenden Christbaum kann die Kleinen verletzen. Und echter Kerzenschmuck würde in diesem Fall einen Brand auslösen. Deshalb sollten Sie kleine Kinder auf keinen Fall unbeaufsichtigt in der Nähe des Tannenbaums lassen.

Gesteigerte Brandgefahr: Eine neugierige Katze sitzt im Tannenbaum und spielt mit dem Baumschmuck.

Geschmückte Tannenbäume wecken die Neugier unserer Haustiere

Auch Tiere können schnell einen Brand verursachen. Die Brandgefahr in der Weihnachtszeit ist bei Haustierhaltern deutlich höher. Katzen, die im Weihnachtsbaum klettern oder Hunde, die beim Schwanzwedeln eine Kerze umwerfen, können schnell einen Zimmerbrand auslösen. Deshalb sollten die Weihnachtsdekoration auf die Haustiere abgestimmt  und in entsprechender Höhe aufgestellt werden. Auch Kabel, Steckdosenleisten und die Lichterpyramide entwickeln auf Tiere eine starke Anziehungskraft. Immer wieder kommen vor allem Welpen zu Schaden, weil Sie Stromkabel und elektrische Weihnachtsdekoration angeknabbert haben. Wie auch bei Kindern gilt: Lassen Sie Ihre Haustiere nicht mit brennenden Kerzen allein im Raum.

Sicherer Stand für Weihnachtsbäume, Kerzen und Dekoration

Um das unfreiwillige Umstürzen oder Umstoßen von Weihnachtsbaum, Kerzenständer oder Dekoration zu verhindern, sollten Sie immer auf einen festen, schwerentflammbaren Untergrund achten. Verzichten Sie darauf, den Weihnachhtsbaum auf den Teppich zu stellen und achten Sie darauf, dass die Kerzen in den Fenstern nicht versehentlich von Vorhängen oder Haustieren umgestoßen werden können. Kerzen, die in Gläsern stehen, können zudemdurch eine rutschfeste Unterlage gesichert werden.
Beim Weihnachtsbaum sollten Sie zudem darauf achten, dass die Größe des gewählten Standfußes dem Baum angemessen ist. Ein Christbaum mit großer Höhe und viel Gewicht kann nicht durch einen einfachen Metallfuß gesichert werden. In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Weihnachtsbaumständer mit einem zusätzlichen Gewicht durch Steien oder einen Wasserbehälter zu beschweren.
Sie möchten den Weihnachtsbaumständer nicht mit Wasser füllen? Dann nehmen Sie doch einfach feinen Sand. Auch dieser hat ein entsprechendes Gewicht, jedoch verursacht er keinen Wasserschaden, sollte einmal etwas aus dem Tank austreten.

Haben Sie auch nichts vergessen?

Der Weihnachtsbraten im Ofen, die Kerzen auf dem Adventskranz brennen und der Weihnachtsbaum ist hell erleuchtet. Alles ist perfekt für das Weihnachtsessen und nichts fehlt. Oder doch? In der Eile haben Sie fast vergessen, die Schwiegermutter vom Bahnhof abzuholen! Also schnell Schuhe und Jacke anziehen und mit dem Auto zum Bahnhof. Doch der Zug hat Verspätung und Sie müssen lange auf die Ankunft der Schwiegermutter warten. Auf dem Rückweg begegnet Ihnen die Feuerwehr. Bei wem es wohl zu Weihnachten brennt?
Die Antwort auf diese Frage liefern Ihnen die beiden Feuerwehrmänner, die aus ihrer Wohnung kommen, als Sie mit der Schwiegermutter eintreffen. In den Händen halten Sie ihre Weihnachtsgans: Stark verkohlt und ungenießbar.

Damit Sie nicht in solch eine Situation kommen, sollten Sie ein System finden, an alles zu denken, wenn Sie das Haus verlassen. Ein Weg sind farbige, weihnachtlich dekorierte Post-It-Zettel an der Haustür. Erinnern Sie sich selbst an den Backofen, die Kerzen und den Weihnachtsbaum. Nehmen Sie den Hund mit, um die Schwiegermutter abzuholen, er freut sich über den Spaziergang und der Tannenbaum ist sicher.

Wenn Sie das Essen auf dem Herd lassen oder die Kerzen weiterhin brennen, so stellen Sie sicher, dass sich noch jemand in der Wohnung befindet, der die Kontrolle über diese Gefahren hat. Bitten Sie die Person ausdrücklich darauf zu achten.

Hölzerner Baumschmuck neben einer echten brennenden Kerze. Hier ist die Brandgefahr groß.

Um die besinnliche Zeit genießen zu können, sollten einige Dinge beachtet werden

Haben Sie einen Feuerlöscher im Haus?

Wenn die Antwort auf diese Frage „Nein“ ist, so ist es spätestens jetzt an der Zeit, einen zu kaufen. Ein moderner Feuerlöscher kostet kaum noch etwas und kann im Fall der Fälle Leben und die Wohnung retten. Sollten Sie ihn nicht benötigen, so ruht er auch lange im Schrank, immer bereit, eingesetzt zu werden. Lediglich alle zwei Jahre sollte das Gerät gewartet oder ersetzt werden.
Besonders, wenn Sie echte Kerzen in der Weihnachtszeit verwenden, ist die Brandgefahr deutlich erhöht, ein griffbereiter Feuerlöscher stellt sicher, dass Sie im Notfall schnell reagieren können.

Was tun, wenn es brennt?

Sollte doch einmal eine Kerze umstürzen oder eine Lichterkette in Brand geraten, so ist schnelles Handeln gefragt. Bedenken Sie jedoch immer: Menschenleben sind wichtiger als materielle Dinge! Sobald Sie also einen Brand bemerken, tragen Sie Sorge, dass Mensch und Tier in Sicherheit sind. Alarmieren Sie auch die Feuerwehr. In Mehrfamilienhäusern ist es notwendig, die Nachbarn schnelstmöglich über die Gefahr zu informieren.

Selbst Löschen? Nur wenn Sie nicht in Gefahr sind!
Wenn Sie sich entscheiden, mit einem Feuerlöscher oder Wasser selbst zu löschen, achten Sie darauf, sich nicht in Gefahr zu begeben. Und mit dem Löschmittel müssen Sie nicht sparsam sein. Ein Schaden durch Löschwasser oder -schaum im Wohnzimmer ist weniger schlimm, als ein komplett abgebranntes Wohnhaus. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie den Brand unter Kontrolle bekommen, verlassen Sie die Wohnung, schließen Sie alle Türen und Fenster und überlassen Sie der Feuerwehr die Aufgabe, die Gefahr zu beseitigen.

Haushaltstipps, Küche, Lifestyle, Wohntipps

Fotos: Fotolia/oskar, Fotolia/Jeanette Dietl, Fotolia/mw47

 

Schmutzabweisende Fugen

Schmutzabweisende Fugen

Die Reinigung von Fliesenfugen, insbesondere im Bad, ist nicht ganz einfach. Feuchtigkeit und Seifenreste bilden schnell einen Film, der zum Nährboden für Bakterien wird. Da übliche Sanitärreiniger Säure enthalten, die auf lange Sicht das Material der Fugen angreifen, müssten für Fliesen und Fugen eigentlich unterschiedliche Reinigungsmittel verwendet werden. In der Praxis ist dies jedoch selten der Fall.
Abhilfe schafft der Premium-Fugenmörtel weber.fug 875 BlueComfort. Seine quarzfreie Rezeptur ergibt eine sehr feine Fugenoberfläche, die abriebfest, wasser- und schmutzabweisend ist. Zudem ist der Fugenmörtel resistenter gegen haushaltsübliche saure Sanitärreiniger. Mit elf Farbtönen ermöglicht die Fuge ein effektvolles Design und beschert lange Freude an einem pflegeleichten, makellosen Oberbelag. Weitere Informationen online unter www.sg-weber.de/fliesenverlegung. (Advertorial)
Foto: Saint-Gobain Weber
Faltenfreie Wäsche ohne Bügeln

Faltenfreie Wäsche ohne Bügeln

Viele Wäschestücke sind nach dem Wäschetrocknen schon beinahe faltenfrei. Wenn nur die Knickfalte beim Wäschetrocknen auf der Leine oder dem Wäscheständer nicht wäre. Dass es auch ohne Knickfalte geht, zeigt Artweger mit einer pfiffigen Entwicklung. FaltenStop ist der Name eines halbrunden Kunststoffprofils, das mit einem praktischen Klicksystem einfach auf Wäscheleine oder Drahtstäbe geklemmt wird. Dadurch verwandelt sich die schmale harte Kante in eine breite und sanfte Rundung, auf der die Wäschestücke ohne Faltenbildung trocknen können. Das ebenso lästige wie aufwendige Ausbügeln der Trockenfalten gehört damit der Vergangenheit an. Das spart Zeit und Energie. Das lästige Ausbügeln der Trockenfalten gehört ab sofort der Vergangenheit an. Eine Packung enthält vier Stück dieser praktischen Haushaltshelfer. Diese sind 50 Zentimeter lang, witterungsbeständig, UV-stabil und leicht zu reinigen. Erhältlich in gut sortierten Baumärkten. (Advertorial)

Foto: Artweger
Zeitgemäße Wärmeversorgung

Zeitgemäße Wärmeversorgung

 Wer ein Haus baut oder sein in die Jahre gekommenes Eigenheim saniert, muss sich auch über die Wärmeversorgung sowie Heizungsanlage Gedanken machen. Denn seit dem 1. Januar 2015 dürfen viele Heizkessel, die vor 1985 eingebaut wurden, nicht mehr betrieben werden. Und auch zukünftig ist das Höchstalter vieler Anlagen auf dreißig Jahre festgelegt. Mit dem Kesseltausch einher geht oft auch ein Wechsel des Energieträgers.
Ob fossile Brennstoffe wie Öl und Gas oder regenerative Energien wie Holzpellets oder Solarthermie – welche Lösung die beste ist, hängt von der individuellen Situation ab. Deshalb ist eine Beratung durch den Heizungs-Fachbetrieb der erste Schritt bei der Entscheidung. Die „Meister der Elemente“ informieren vor Ort über die Möglichkeiten und berücksichtigen dabei immer die persönlichen Vorlieben der Bewohner. Auch der Umweltschutz liegt den Haustechnikspezialisten am Herzen. Daher raten sie oft zum unterstützenden Einsatz von erneuerbaren Energien. Wo der nächste „Meister der Elemente“ zu finden ist, erfahren Sanierungs- und Bauwillige schnell im Internet über die Postleitzahlensuche unter www.meister-der-elemente.de. (Advertorial)
Foto: SHK AG
Malerband für saubere Farbflächen

Malerband für saubere Farbflächen

Viele Wohnungsrenovierer wünschen sich mehr Farbe im Leben und greifen dann doch nicht zum Pinsel, weil sie sich keine sauberen Arbeitsergebnisse zutrauen.
Dabei kommt es auch hier vor allem auf die richtigen Werkzeuge und Hilfsmittel an. Profis empfehlen, statt des üblichen Kreppbandes ein hochwertiges Malerband wie tesa Perfect zu verwenden. Das Klebeband besteht aus glattem Japan-Spezialpapier (Washi). Da es sehr dünn ist, schmiegt es sich eng an den Untergrund und verhindert so Farbunterläufer. Trotzdem lässt es sich auch auf empfindlichen Untergründen noch nach 14 Tagen rückstandsfrei ablösen. (Advertorial)
Foto: tesa
Regenwassernutzung: Wenn Trinkwasser zu wertvoll ist

Regenwassernutzung: Wenn Trinkwasser zu wertvoll ist

Dank des wachsenden ökologischen Bewusstseins vieler Baufamilien verfügen immer mehr Eigenheime über eine Anlage zur Regenwassernutzung. Einstiegsmodelle werden in der Regel genutzt, um lediglich den Garten zu bewässern. Wer das kostenlose und kalkfreie Regenwasser auch im Haus nutzen möchte, braucht unter anderem einen zweiten Wasserkreislauf und einen sogenannten Hauswasserautomaten. Erst dann kann beispielsweise die Toilettenspülung mit Regenwasser betrieben werden.
Herzstück jeder Anlage ist ein ausreichend dimensionierter Wassertank, der in der Regel unterirdisch installiert wird. Dies hat mehrere Vorteile: Das Erdreich schützt nicht nur vor Wärme und Licht, sondern sorgt ganzjährig für eine Wassertemperatur um 8 °C – zu kalt für viele Algen und Mikroorganismen. Gleichzeitig hält das Erdreich im Winter den Frost fern, sodass das gesammelte Regenwasser nicht einfriert.
Art und Größe der Regenwassernutzungsanlage hängen von den individuellen Gewohnheiten der Hausbewohner ab. Es empfiehlt sich daher, schon früh während der Bauplanung einen entsprechenden Experten aus dem Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk hinzuzuziehen. Der Fachmann berechnet nicht nur die benötigte Tankgröße, sondern kennt sich auch mit den durchschnittlichen Niederschlagsmengen vor Ort aus und informiert über notwendige Wartungs- und Reinigungsintervalle.
Grafik zur Regenwassernutzung mit Icons: Putzeimer, Waschmaschine, Toilette, Gießkanne.

Die Natur sinnvoll nutzen

Regenwassernutzung ist ökologisch sinnvoll: Das gesammelte und gefilterte Wasser ersetzt beispielsweise in der Toilette oder in der Waschmaschine wertvolles Trinkwasser. Dadurch lassen sich im Haushalt pro Person täglich fast 42 Liter einsparen – Wasser, das sonst beim örtlichen Versorger eingekauft wird.
Dachflächen bieten viele Möglichkeiten für ein ökologisch optimiertes Eigenheim. Hier finden nicht nur Solaranlagen ihren optimalen Platz. Dank der Regenrinnen und -rohre ist nahezu jedes Dach bestens dafür vorbereitet, kostenloses Regenwasser zu sammeln.
Die Investition in eine Regenwassernutzungsanlage macht sich aus ökologischer Sicht bezahlt, denn das Wasser für die Toilettenspülung und die Gartenbewässerung kommt dann aus dem Regenwassertank. Dadurch sinken Trinkwasserbedarf und Kosten. Zudem fördern viele Städte und Gemeinden die Nutzung oder Rückhaltung von Regenwasser auch finanziell. (Advertorial)
Foto: ZVSHK/fotolia-Jürgen Fälchle